Das Bahn­wär­ter­haus von Wels­berg wur­de im Zuge des Baus der Pus­ter­ta­ler Bahn Ende des 19. Jhdt. errich­tet. Der Eisen­bahn­ar­chi­tekt Wil­helm von Flat­tich war Direk­tor der Hoch­bau­ab­tei­lung der k.u.k. pri­va­ten Süd­bahn-Gesell­schaft. Unter Flat­tichs Lei­tung wur­den bestehen­de Bahn­hö­fe umge­baut oder erneu­ert und jene an den neu­en Lini­en errich­tet. Modu­lar kon­zi­piert und bis ins letz­te Detail durch­ge­plant wur­den die Stein­roh­bau­ten mit auf­ge­setz­ten höl­zer­nen Gie­bel­fel­dern als far­bi­gem Blick­fang schnell zum Mar­ken­zei­chen der Bahn­li­nie. Die­se Ele­men­te fin­den sich sowohl ent­lang der Bren­ner als auch an der Pus­ter­ta­ler Bahn­li­nie. Dank der sich wie­der­ho­len­den Archi­tek­tur und Farb­ge­bung hat­ten die Bahn­hö­fe einen hohen Wie­der­erken­nungs­wert. Das Objekt unter­liegt dem Denk­mal­schutz.

Das Bahn­wär­ter­haus stand vie­le Jah­re leer und hat jetzt neue Eigen­tü­mer gefun­den. Nach den Sanie­rungs­ar­bei­ten wird hier ein Foto­stu­dio ein­zie­hen.

Bahnwärterhaus, Welsberg

Pro­jekt­lei­tung                      

DI Dr. Ger­trud Tau­ber

Mit­ar­beit

Arch. DI Andre­as Sem­ler

BSc Mela­nie Frau­en­hof­fer

Nutz­flä­che

104m²

Bau­wei­se

Stein­roh­bau (innen ver­putzt)

Bau­be­ginn

Som­mer 2019

Fotos

Silbersalz.photo

Das Bahn­wär­ter­haus von Wels­berg wur­de im Zuge des Baus der Pus­ter­ta­ler Bahn Ende des 19. Jhdt. errich­tet. Der Eisen­bahn­ar­chi­tekt Wil­helm von Flat­tich war Direk­tor der Hoch­bau­ab­tei­lung der k.u.k. pri­va­ten Süd­bahn-Gesell­schaft. Unter Flat­tichs Lei­tung wur­den bestehen­de Bahn­hö­fe umge­baut oder erneu­ert und jene an den neu­en Lini­en errich­tet. Modu­lar kon­zi­piert und bis ins letz­te Detail durch­ge­plant wur­den die Stein­roh­bau­ten mit auf­ge­setz­ten höl­zer­nen Gie­bel­fel­dern als far­bi­gem Blick­fang schnell zum Mar­ken­zei­chen der Bahn­li­nie. Die­se Ele­men­te fin­den sich sowohl ent­lang der Bren­ner als auch an der Pus­ter­ta­ler Bahn­li­nie. Dank der sich wie­der­ho­len­den Archi­tek­tur und Farb­ge­bung hat­ten die Bahn­hö­fe einen hohen Wie­der­erken­nungs­wert. Das Objekt unter­liegt dem Denk­mal­schutz.

Das Bahn­wär­ter­haus stand vie­le Jah­re leer und hat jetzt neue Eigen­tü­mer gefun­den. Nach den Sanie­rungs­ar­bei­ten wird hier ein Foto­stu­dio ein­zie­hen. Das archi­tek­to­ni­sche Kon­zept sieht mini­ma­le Ein­grif­fe vor. Zukünf­tig wird sich das Herz des Hau­ses im Erd­ge­schoss wie­der­fin­den: dem Shoo­ting- und Work­sho­p­raum.

Beson­der­hei­ten

Das char­man­te Objekt besticht durch sei­ne Ein­fach­heit und Mate­ri­al­spra­che: der Stein­roh­bau und das farb­lich gestal­te­te Gie­bel­dach. Es gehört zu den weni­gen noch ursprüng­lich erhal­te­nen Bahn­wär­ter­häu­sern in Süd­ti­rol. Zwar hat es im Inne­ren Umbau­ten und einen Zubau in den 70er Jah­ren gege­ben. Der wesent­li­che (äuße­re) Cha­rak­ter des Gebäu­des wur­de dabei aber nicht zer­stört.