Das denkmalgeschützte Bah­n­wärter­haus stand viele Jahre leer. Es gehört zu den weni­gen noch ursprünglich erhal­te­nen Bah­n­wärter­häusern in Südtirol. Zwar hat es im Inneren Umbaut­en und einen Zubau in den 70er Jahren gegeben. Der wesentliche (äußere) Charak­ter des Gebäudes wurde dabei aber nicht zer­stört.

Bahnwärterhaus, Welsberg

Pla­nung

Arch. DI Andreas Sem­ler

Pro­jek­tleitung                      

DI Dr. Gertrud Tauber

Mitar­beit

BSc Melanie Frauen­hof­fer

Nutzfläche

104m²

Bauweise

Stein­ro­hbau (innen ver­putzt)

Baube­ginn

Som­mer 2019

Fotos

Silbersalz.photo

Das denkmalgeschützte Bah­n­wärter­haus stand viele Jahre leer. Es gehört zu den weni­gen noch ursprünglich erhal­te­nen Bah­n­wärter­häusern in Südtirol. Zwar hat es im Inneren Umbaut­en und einen Zubau in den 70er Jahren gegeben. Der wesentliche (äußere) Charak­ter des Gebäudes wurde dabei aber nicht zer­stört.

Es wurde im Zuge des Baus der Puster­taler Bahn Ende des 19. Jhdt. von der k.u.k. pri­vat­en Süd­bahn-Gesellschaft errichtet. Mod­u­lar konzip­iert und bis ins let­zte Detail durchge­plant wur­den die Stein­ro­hbaut­en mit aufge­set­zten hölz­er­nen Giebelfeldern als far­bigem Blick­fang schnell zum Marken­ze­ichen der Bahn­lin­ie. Diese Ele­mente find­en sich sowohl ent­lang der Bren­ner als auch an der Puster­taler Bahn­lin­ie. Dank der sich wieder­holen­den Architek­tur und Far­bge­bung hat­ten die Bahn­höfe einen hohen Wieder­erken­nungswert. Im Zuge der Sanierung wurde ein min­i­mal­is­tis­ches architek­tonis­ches Konzept, welch­es dem Bestand alle Ehre erweist umge­set­zt.

Das Herz des sanierten Gebäudes befind­et sich im Erdgeschoss: der Shoot­ing- und Work­shopraum. Die neuen Eigen­tümer — die Fotografen von sil­ber­salz Fine Art Pho­tog­ra­phy — haben das Bah­n­wärter­haus aus dem Dorn­röschen­schlaf geweckt und mit ihren Tätigkeit­en (Foto­shoot­ing, Work­shops und Ver­anstal­tun­gen) ist wieder Leben eingekehrt.