Im Früh­som­mer 2020 zieht das Foto­stu­dio SILBERSALZ in das ehe­ma­lige denkmalgeschützte Bah­n­wärter­haus ein! Das Bah­n­wärter­haus von Wels­berg wurde im Zuge des Baus der Puster­taler Bahn Ende des 19. Jhdt. errichtet. Der Eisen­bah­nar­chitekt Wil­helm von Flat­tich war Direk­tor der Hochbauabteilung der k.u.k. pri­vat­en Süd­bahn-Gesellschaft. Unter Flat­tichs Leitung wur­den beste­hende Bahn­höfe umge­baut oder erneuert und jene an den neuen Lin­ien errichtet. Mod­u­lar konzip­iert und bis ins let­zte Detail durchge­plant wur­den die Stein­ro­hbaut­en mit aufge­set­zten hölz­er­nen Giebelfeldern als far­bigem Blick­fang schnell zum Marken­ze­ichen der Bahn­lin­ie. Diese Ele­mente find­en sich sowohl ent­lang der Bren­ner als auch an der Puster­taler Bahn­lin­ie. Dank der sich wieder­holen­den Architek­tur und Far­bge­bung hat­ten die Bahn­höfe einen hohen Wieder­erken­nungswert. Das Objekt unter­liegt dem Denkmalschutz.

Das Bah­n­wärter­haus stand viele Jahre leer und hat jet­zt neue Eigen­tümer gefun­den. Nach den Sanierungsar­beit­en wird hier ein Foto­stu­dio einziehen.

Bahnwärterhaus, Welsberg

Pro­jek­tleitung                      

DI Dr. Gertrud Tauber

Mitar­beit

Arch. DI Andreas Sem­ler

BSc Melanie Frauen­hof­fer

Nutzfläche

104m²

Bauweise

Stein­ro­hbau (innen ver­putzt)

Baube­ginn

Som­mer 2019

Fotos

Silbersalz.photo

Im Früh­som­mer 2020 zieht das Foto­stu­dio SILBERSALZ in das ehe­ma­lige denkmalgeschützte Bah­n­wärter­haus ein! Das Bah­n­wärter­haus von Wels­berg wurde im Zuge des Baus der Puster­taler Bahn Ende des 19. Jhdt. errichtet. Der Eisen­bah­nar­chitekt Wil­helm von Flat­tich war Direk­tor der Hochbauabteilung der k.u.k. pri­vat­en Süd­bahn-Gesellschaft. Unter Flat­tichs Leitung wur­den beste­hende Bahn­höfe umge­baut oder erneuert und jene an den neuen Lin­ien errichtet. Mod­u­lar konzip­iert und bis ins let­zte Detail durchge­plant wur­den die Stein­ro­hbaut­en mit aufge­set­zten hölz­er­nen Giebelfeldern als far­bigem Blick­fang schnell zum Marken­ze­ichen der Bahn­lin­ie. Diese Ele­mente find­en sich sowohl ent­lang der Bren­ner als auch an der Puster­taler Bahn­lin­ie. Dank der sich wieder­holen­den Architek­tur und Far­bge­bung hat­ten die Bahn­höfe einen hohen Wieder­erken­nungswert. Das Objekt unter­liegt dem Denkmalschutz.

Das Bah­n­wärter­haus stand viele Jahre leer und hat jet­zt neue Eigen­tümer gefun­den. Nach den Sanierungsar­beit­en wird hier ein Foto­stu­dio einziehen. Das architek­tonis­che Konzept sieht min­i­male Ein­griffe vor. Zukün­ftig wird sich das Herz des Haus­es im Erdgeschoss wiederfind­en: dem Shoot­ing- und Work­shopraum.

Beson­der­heit­en

Das char­mante Objekt besticht durch seine Ein­fach­heit und Mate­ri­al­sprache: der Stein­ro­hbau und das far­blich gestal­tete Giebel­dach. Es gehört zu den weni­gen noch ursprünglich erhal­te­nen Bah­n­wärter­häusern in Südtirol. Zwar hat es im Inneren Umbaut­en und einen Zubau in den 70er Jahren gegeben. Der wesentliche (äußere) Charak­ter des Gebäudes wurde dabei aber nicht zer­stört.